Unsere Zukunftsvision

Die Wirtschaft der Zukunft funktioniert ein bisschen anders. Sehen Sie, im 24. Jahrhundert gib es kein Geld... Der Erwerb von Reichtum ist nicht mehr die treibende Kraft in unserem Leben. Wir arbeiten, um uns selbst zu verbessern — und den Rest der Menschheit.

(Zitat: Captain Jean-Luc Picard, Star Trek)

Eine Welt, in der Geld überflüssig ist

Unsere Zukunftsvision ist eine geldlose Gesellschaft auf Basis einer globalen, sozialen Marktwirtschaft, die die Realwirtschaft unabhängig von der Finanzwirtschaft macht.

Wir möchten eine größere Anzahl von Menschen aus allen möglichen Ländern weltweit zusammen bringen, die sich von der Macht des Geldes weitestgehend befreien und hoch motiviert einen großen Teil ihrer individuellen Fähgkeiten, ihrer Arbeitskraft und ihres Kapitals allein gegen Anerkennung in die Gemeinschaft einbringen.

Im Gegenzug werden diese Personen von der Gemeinschaft mit jeglichem Grundbedarf für ihr Leben (Lebensmittel, Unterkunft) und mit gesellschaftlicher Teilhabe und angemessenem "Luxus" (z.B. Mitnutzung von gemeinschaftlichen Fahrzeugen und Urlaubsangeboten) versorgt. 

Diese Vorstellung ist kein Sozialismus, sondern trägt den invidividuellen Fähigkeiten, Wünschen und Lebensvorstellungen jedes Einzelnen Rechnung. Jedem Einzelnen soll innerhalb dieses Systems jederzeit die größtmögliche persönliche Freiheit ermöglicht werden, z.B.

  • nur einen Teil seines Lebens mit Arbeit zu verbringen,
  • sich zu bestimmten Zeiten vorrangig um die Familie kümmern zu können,
  • oder auch nur seine Grundversorgung über das Netzwerk zu sichern und
  • sich für zusätzlichen Luxus außerhalb des Netzwerks zu betätigen.

Statt Geld wird dann innerhalb der Gemeinschaft Anerkennung als Basis für eine gerechte Verteilung der gesellschaftlichen Leistungen verwendet. Wieviel Anerkennung eine Leistung für die Gemeinschaft wert ist, entscheidet die Gemeinschaft durch gemeinsame Bewertung.

In diesem netzwerkinternen, alternativen Wirtschaftssystem gibt es keinen Anspruch auf unermesslichen Reichtum eines Einzelnen. Grundsätzlich soll möglichst viel von unserer Erde möglichst vielen Menschen gemeinsam gehören.

Mittel zum Zweck ist dabei eine gerechte "Entlohnung", die heute im Kapitalismus praktisch nie gegeben ist.

Unsere Ideen wurden ursprünglich inspiriert von Gedanken, die sich Egon W. Kreutzer schon 2007 bis 2009 in seinen Artikeln zu folgenden Themen machte

und von den Forderungen zu einem bedingungslosen Grundeinkommen, wie sie vom

gestellt werden.

Wir gehen davon aus, dass ein Bedingungsloses Grundeinkommen auf politischer Ebene in den nächsten 30 Jahren wohl eher nicht realisiert werden wird und dass unsere Gesellschaft derzeit auch noch nicht reif dafür ist, so etwas auf wirtschaftlicher Ebene zu realisieren. Wir denken aber, dass unsere Initiative uns einen Schritt auf dem Weg in diese Richtung voran bringen kann.