Die Schere zwischen Arm und Reich

Jahr für Jahr müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich weiter geöffnet hat.

Warum dies so sein muss, wissen die Wenigsten! Denn das ist das bestgehütete Bankgeheimnis seit Jahrhunderten. Es liegt ganz einfach am System - an dem Geldsystem, das praktisch überall auf der Welt verwendet wird.

Dieses Geldsystem wurde von reichen Kaufleuten im Mittelalter eingeführt und hat sich seitdem immer weiter gefestigt. Es ging dabei von Anfang an nicht nur um Geld, sondern vor allem auch um Macht! 

Das Rothschild-Imperium spielt dabei eine wichtige Rolle (einfach mal googlen).

Der Gründer des heutigen Weltimperiums Amsel Mayer (Rothschild) gab seinen Nachfahren ca. in der Mitte des 18.Jahrhunderts. den Satz mit auf den Weg:

  • „Gib mir die Macht über die Währung eines Landes und es interessiert mich nicht mehr, wer dessen Gesetze macht“

Wer sich für die Geschichte des Geldes interessiert, dem möchten wir das Buch von Samirah Kenawi

Falschgeld
Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit

empfehlen, von dem man einen Teil kostenlos als PDF-Datei lesen kann.

Das Grundproblem in diesem Geldsystem beruht darauf, dass der größte Teil der Gelderzeugung nicht mehr auf der Ausgabe von Münzen beruht, sondern auf Kreditvergabe. Für diese Kredite müssen nicht nur Zinsen, sondern auch Zinseszinsen bezahlt werden. Das führt nach und nach zu einem exponentiellen Anstieg der benötigten Geldmenge, um die Kreditzinsen begleichen zu können. Es verlagert sich automatisch immer schneller immer mehr Geld von den Schuldnern an die Kreditgeber. Dieser Mechanismus beruht auf reiner Mathematik, ist also ein Naturgesetz, dem man nichts entgegensetzen kann.

Das Problem fällt über 50 - 80 Jahre nicht auf, da der laufend erhöhte Bedarf an Geld durch Arbeitsleistung, Wirtschaftswachstum und eine relativ geringe Inflation ausgeglichen wird. Danach steigt dann aber die benötigte Geldmenge ins Unermessliche, weil das Geld immer schneller von den Armen zu den Reichen wandert. Arbeitsleistung und Wachstum lassen sich nicht exponentiell steigern! Das führt dann dazu, dass Kreditzinsen und Zinseszinsen durch neue Kredite bedient werden müssen. Und auch das funktioniert nur solange, wie der Kreditnehmer noch kreditwürdig ist!

Als einziger Weg zum Ausgleich bleibt dann die Inflation. Die wächst irgendwann unaufhaltsam und es erfolgt unweigerlich ein Zusammenbruch des Systems!

Vor ziemlich genau 100 Jahren begann diese Phase weltweit und führte dann um 1928-1930 herum zur ersten großen Weltwirtschaftskrise und zur Währungsreform. Die nächste Währungsreform kam durch den 2. Weltkrieg bereits 20 Jahre später.

Seit 1949 sind über 65 Jahre vergangen und wir befinden uns wieder einmal im aufsteigenden Ast des exponentiell wachsenden Geldmengenbedarfs. Auch wenn unsere Politiker behaupten, sie hätten seit 1930 dazu gelernt und alles im Griff, so musste selbst Frau Merkel in der Finanzkrise zugeben, dass ihre Maßnahmen keine Lösung des Problems seien, sondern nur eine Zeitverzögerung des Problems bewirken.

Es ist für jeden klar erkennbar, dass mit Unterstützung der Politik und der Zentralbanken in den letzten Jahren sowohl in Europa als auch in den USA riesige neue Geldmengen ins System gepumpt werden. Es ist außerdem klar erkennbar, dass immer mehr Bürger nicht mehr kreditwürdig sind und dass selbst viele Staaten vor dem Bankrott stehen.

Wer kann also noch die Kredite aufnehmen, die den Zusammenbruch des Systems weiter hinauszögern können?

Die Finanzkrise und Wirtschaftskrise der letzten Jahre ist keineswegs überwunden, auch wenn man sie aktuell nicht so deutlich spürt. Die nächste Währungsreform wird kommen! Das ist keine Frage ob, sondern nur die Frage wann!